CAD-System Solid Edge ST4 mit neuen Werkzeugen
Solid Edge ST4 von Siemens PLM Software enthält zahlreiche neue Funktionen wie Erweiterungen der "Synchronous Technology". Darüber hinaus ist die Zusammenarbeit verschiedener CAD-Systeme, das so genannte Multi-CAD, auf Basis des verbreiteten Dateiformates JT einfacher. Solid Edge ST4 verbessert die Zusammenarbeit durch ein neues Leistungsmerkmal, mit dem sich Teile und Baugruppen einfach als 3D-PDF-Dateien speichern lassen. Diese können dann mit dem Adobe Reader angesehen und ausgetauscht werden. Produkt- und Fertigungsdaten, Bemaßungen und Beschriftungen sind zusammen mit einem Schema der Baugruppenstruktur in das PDF-Dokument eingebettet.
Neue Werkzeuge beschleunigen zudem die Analyse von Blechteilkonstruktionen. Ebenso wurden die Möglichkeiten bei der Zeichnungserstellung verfeinert. Solid Edge ST4 erweitert mit neuen Kapazitäten die Entwicklungsumgebung. Dazu gehört beispielsweise eine Erweiterung der "Live Section"-Funktionalität, mit der Rotationsteile einfacher und schneller erstellt und bearbeitet werden können. Außerdem sind neue 3D-Modellierungsbeziehungen für einfacheres Zentrieren, Offset und Bearbeiten nativer oder importierter Geometrien enthalten sowie neue 3D-Baugruppenbeziehungen für die automatische Positionierung von Teilen in einer Baugruppe, um Kollisionen von Teilen zu verhindern. Andere Erweiterungen beziehen sich auf die Möglichkeiten für Explosionsansichten.
Weiterhin wurde durch eine Partnerschaft mit der Cadenas GmbH ein neues System für strategisches Bauteilmanagement mit einem dedizierten Internet-Portal aufgesetzt, welches unter der Adresse http://
solidedge.partcommunity.com zu finden ist. 3D-Standard- und Zuliefererteile im nativen Solid-Edge-Format lassen sich hier konfigurieren.
Die deutschsprachige Version von Solid Edge ST4 soll nach Herstellerangaben im dritten Quartal dieses Jahres verfügbar sein.
www.siemens.com/plm
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