Flexibilität zählt: Mobile Endgeräte in bereits 85 Prozent aller Unternehmen in Europa
Tagaus, tagein am selben Schreibtisch, fünf Tage die Woche, ein Arbeitstag von "nine to five" - das trifft schon längst nicht mehr den Nerv unseres Arbeitslebens. Stattdessen regiert zumindest im Management die permanente Forderung nach Mobilität: Heute am Standort in München, morgen in London oder Paris. Dazwischen: Flugzeug, Bahn, Wartehallen am Flughafen. Aber auch seltene Momente der Entspannung - bei der Latte Macchiato im Coffee Shop. Das Geschäft muss trotzdem weiterlaufen. "Mobile Endgeräte" heißt die Lösung: Handy, PDA - und immer wichtiger: das Notebook.
Ganze 85 Prozent aller Unternehmen in Europa setzen heute bereits mobile Endgeräte im Geschäftsalltag ein. Das ergab eine Studie von Fujitsu Siemens Computers und TNS/Infratest.* Oder, anders gesagt: Von allen PCs in europäischen Firmen sind bereits 34 Prozent Notebooks. Ein markanter Zuwachs, verglichen mit 2005, als die Quote noch deutlich unter 30 Prozent lag. Über 78 Prozent der Befragten räumen ein, "Mobile Computing" sei ein wichtiges Thema in ihrem Konzern.
Auffallend: Noch immer sind große Unternehmen beim Einsatz von mobilen Endgeräten ganz weit vorn. Doch der Mittelstand holt auf. Und anders als früher, als lediglich dem Top-Management diese Art des mobilen Arbeitens offen stand, nutzen heute in mehr als 70 Prozent der Unternehmen eine Vielzahl von Abteilungen die mobilen Helfer für Effizienz im Geschäftsalltag: in Feldforschung, Verwaltung, Finanzen oder Marketing.
Der wichtigste Grund: Flexibilität. Mehr Freiheit und eine bessere Work-Life-Balance schätzen die Befragten durch die Bank als überaus wichtig ein, dicht gefolgt von den Möglichkeiten drahtloser Kommunikation: Bereits drei Viertel aller Unternehmen nutzen Notebooks zu diesem Zweck. Noch ist WLAN - vor allem im Homeoffice - der bevorzugte Zugang zu Internet und den verschiedenen Kommunikationskanälen. Doch vor allem in größeren Unternehmen setzt sich immer mehr die Nutzung mobiler Breitbanddienste durch: Über 50 Prozent der Firmen mit mehr als 100 Mitarbeitern haben sich bereits dafür entschieden.
Der Vorteil: Unabhängigkeit von WLAN im Office oder WLAN-Hotspots unterwegs. Was zählt, ist die Abdeckung durch UMTS - und die ist vielerorts bereits umfassend. Dazu kommen die günstiger werdenden Flatrates, die mobile Breitbanddienste gerade im Unternehmensumfeld attraktiv machen, weil sie hundertprozentige Kostenkontrolle bieten.
Bei modernen Notebooks liegt der Fokus daher immer mehr auf Features wie bereits integriertem Highspeed-3G/UMTS, um die Nutzung mobiler Breitbanddienste so komfortabel wie möglich zu machen: Verbesserter Empfang dank eingebauter Antennen, längere Akkulaufzeiten sowie eine höhere Sicherheit für die eingelegte SIM Karte gegen Beschädigung oder Diebstahl machen "Embedded Mobile Broadband" laut der TNS-Erhebung bereits für 60 Prozent aller Unternehmen in Europa zu einem "wichtigen Thema". Kein Wunder, dass 71 Prozent aller Nutzer von drahtloser Kommunikation es als wichtiges Kaufkriterium für ihre Business-Notebooks betrachten - und 68 Prozent derer, die Embedded Mobile Broadband bereits nutzen, nicht mehr darauf verzichten wollen.
Bei aller Euphorie freilich zeigt sich in so manchem Unternehmen doch immer noch Skepsis gegenüber den mobilen Helfern. Vor allem Sicherheitsfragen bewegen die Firmenlenker, haben die Marktforscher von TNS ermittelt: Das Schreckgespenst Datenverlust rangiert in der Liste der Ängste ganz oben - gefolgt vom Zugriff unautorisierter Personen auf Unternehmensdaten oder das Unternehmensnetzwerk, dem Diebstahl der Geräte selbst oder der Verseuchung mit Viren und Internetwürmern. Nicht zuletzt deswegen hat Fujitsu Siemens Computers seinen Business Notebooks ein umfangreiches Sicherheitspaket mit auf den Weg gegeben - mit Features wie einem optional integrierten Fingerprint Sensor oder einem SmartCard Reader, die genau vor solchen Gefahren schützen.
Überhaupt lassen sich viele Bedenken potenzieller Klienten - darunter vor allem die Angst vor einem erhöhten Admin-Aufwand - ganz einfach ausräumen: Verfolgt ein Unternehmen eine gezielte Mobilitätsstrategie - wie dies laut TNS-Studie immerhin bereits 65 Prozent aller Firmen tun -, so lässt sich der Aufwand für Infrastrukturmanagement sogar reduzieren. Als Kaufkriterium ebenfalls nicht zu vernachlässigen: Umweltfreundlichkeit und Design. Schon 70 Prozent aller Unternehmen kaufen grün - und immerhin mehr als 50 Prozent achten bei der Wahl ihrer Notebooks auch auf den Formfaktor.
"Die Ergebnisse der Studie zeigen klar, worauf es Businesskunden bei Wahl ihrer Notebooks heute ankommt - und welche Anforderungen gerade Unternehmen mit einer gezielten Mobilitätsstrategie an ihre mobile IT Infrastruktur stellen", sagt Andreas Thimmel, Senior Vice President Volume Business bei Fujitsu Siemens Computers. "Die Mehrzahl dieser Erkenntnisse haben wir in der Entwicklung unserer neuen Generation von Business Notebooks umgesetzt. Wir haben verstanden, dass unsere Kunden sich vor allem Flexibilität und 'Ease of use' in der mobilen Kommunikation wünschen - und mit dem breitesten Angebot an Produkten mit Embedded Mobile Broadband im Markt reagiert. Mit unserem neuen, durchgängigen Design für alle unsere Produkte stellen wir außerdem unter Beweis, dass wir nicht nur etwas von Technik, sondern auch von Ästhetik verstehen."
*"Mobility today - trends, opportunities, challenges.
A Fujitsu Siemens Computers Survey in 8 countries" -
conducted by TNS Infratest
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